Hartnäckige Inflation und US Shutdown

Im aktuellen TV-Interview auf OE24 habe ich über zwei Themen gesprochen, die derzeit die Finanzwelt bewegen: die hartnäckige Inflation in Österreich – und den laufenden Shutdown in den USA.

Inflation in Österreich

Die Teuerung bleibt mit rund 4 % weiter über dem EU-Schnitt.

Das liegt vor allem an Energie, Dienstleistungen und Mieten. Österreich ist stark von externen Energielieferungen abhängig, und durch Indexierungen bleiben Preiserhöhungen länger spürbar.

Im Dienstleistungsbereich wirkt zudem die Lohn-Preisspirale – höhere Kosten führen zu höheren Preisen und umgekehrt.

Positiv ist: Die heimischen Sozialpartner agieren derzeit mit Augenmaß und verhindern so ein weiteres Aufheizen.

Blick nach vorn:

Eine Rückkehr zu Inflationsraten unter 3 % ist frühestens 2026 realistisch.

Wer seine Kaufkraft schützen möchte, sollte auch die Anlageseite im Blick behalten – etwa durch reale Werte oder Unternehmensbeteiligungen, die von Preisanpassungen profitieren.

Shutdown in den USA

Seit über einem Monat steht die US-Regierung still – mit massiven Folgen für Beschäftigte und Banken.

Millionen Menschen erhalten keine Gehaltszahlungen, viele suchen kurzfristige Kredite.

Das führt zu Liquiditätsproblemen in regionalen Banken und erinnert an die Dynamik von 2007.

Bleibt der Shutdown bestehen, wird das auch Europa treffen, weil Kaufkraft und Nachfrage in den USA sinken.

In den kommenden Wochen sollten wir die Entwicklungen rund um Inflation, Energiepreise und die Auswirkungen des US-Shutdowns weiter beobachten.

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